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Neuigkeiten Kreuz und Quer in unserem neuen Blog

19 September 2007

Besuch bei Google Schweiz - Engineering Culture

Gestern war ich im Rahmen des Internet Briefings bei Google Schweiz in Zürich um etwas über deren Engineering Kultur zu erfahren.

Nachdem alle Teilnehmer eine Geheimhaltungserklärung unterschrieben haben, wurden wir in kleinen Gruppen durch das Gebäude an der Freigutstrasse geführt. Obwohl das ganze Haus mittlerweile in den Händen der Googler ist, scheint es doch bereits wieder zu wenig Platz zu haben. Was daran liegen können, dass jeder Entwickler mindestens 2 grosse Dell Monitore am Arbeitsplatz stehen hat.

Während der Führung wurden uns die zahlreichen Benefits gezeigt und erklärt, die ein Google Engineer so hat: Jeder bekommt gratis ein Bike, überall gibt es Essen und Trinken verteilt im ganzen Haus gratis soviel man will. Der Coiffeur, Massagen etc. sind ebenfalls kostenlos für die Mitarbeiter. Zur Anregung der Kreativität und zu Motivation stehen im ganzen Haus verteilt Töggelikasten, Billardtische etc., immer begleitet von Whiteboards falls einem gerade was geniales einfällt oder man etwas mit den Kollegen besprechen möchten.

Ein weiteres Benefit ist sicherlich, dass der Engineer die frei Wahl hat beim Betriebssystem und bei den persönlichen Entwicklungstools. Auch bei der Hardware wird nicht gespart, was ein Engineer braucht zum Arbeiten, bekommt er. Auch wenn dies vielleicht mal wieder eine grössere Soundanlage oder bessere Kopfhörer sind, einen langen Approvalprozess gibt es nicht.

Damit die Engineers Ihre Kreativität und Produktivität da einsetzen können, wo Ihre Fähigkeiten und Ihre Interessen liegen, gibt es bei der Wahl der Projekte an denen man mitarbeitet eine grosse Freiheit. Dazu kommt, dass jeder Engineer sage und schreibe 20% seiner Arbeitszeit für ein x-beliebiges Projekt seiner Wahl aufwenden kann. Aus diesen 20% Projekten enstand z.B. der Flight Simulator in GoogleEarth.

Um die Qualität der Programmierung zu sichern gibt es kurz zusammengefasst 10 wichtige Punkte bei Google:
  1. Es gibt nur eine zentrale Codebasis in der alle Engineers Ihre Programmierungen aus- und einchecken.
  2. Jeder Engineer kann an jedem Projekt mitprogrammieren.
  3. Jeder Enginner kann ich drei Schritten ein Projekt zu sich nehmen und daran entwicklen.
  4. Es wird weltweit nach den gleich Standarts programmiert. (Google eigene)
  5. Zu alle Code findet vor dem Einchecken in die COdebasis ein "Must Review" von einem zweiten Engineer statt (meistens derjenige der am meisten davon geschrieben hat)
  6. Zu jedem Code wir beinahe gleichviel Testcode geschrieben. Diese Testprogramme laufen dann automatisch durch und testen jeden neuen Code.
  7. Werden durch diese "Unit Test" Fehler erkannt, wird automatisch den Engineer und sein Reviewer informiert.
  8. Interne Tools werden Companyweit geshart.
  9. Kurze Projektphasen (Project Cycles) unterstützen die schnelle Entwicklung.
  10. Die Programmierung wird von den Enginners selbst vorangetrieben, die Team (mit 3-5 Engineers) entscheiden selbst was Sie tun. Das ganze wird durch eine sehr flache Hierarchie unterstützt.
Der Abend gab einen, wie ich finde, sehr tiefen Einblick in die Programmierkultur von Google. Die Innovation und Motivation im Unternehmen kommt von Ihnen, kommt von den Engineers selbst, das hat mich sehr beeindruckt.

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02 September 2007

Filme, Games, Musik und Bücher Tauschen wie unter Freunden

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Was sich in Deutschland schon bewährt hat, hat nun auch in der Schweiz Einzug gehalten. In der Schweiz aber sogar gratis!

Exsila bietet jedem die Möglichkeit, online zu tauschen. Das Ganze ist zwar der Filmindustrie ein Dorn im Auge, aber trotzdem ganz legal.

Das Prinzip ganz einfach erklärt am Beispiel einer DVD:
  1. Du hast eine DVD Zuhause und hast Sie schon 100-mal gesehen und möchtest Sie nun loswerden.
  2. Du meldest Dich unter www.exsila.ch an (die Anmeldung ist kostenlos) und wirst damit zum Exsilaner.
  3. Du gibst einfach nur den Strichcode (Barcode) Deiner DVD an und wählst „Artikel anbieten“.
  4. Du Beschreibst kurz den Zustand der DVD und gibst einen Preis an (in Exsila-Punkten die ca. 1 CHF entsprechen).
  5. Und schon steht Dein Artikel allen Exsilaner zum Tauschen zur Verfügung.
  6. Bestellt nun jemand die DVD, packst Du diese in ein C5 Couvert, frankierst dieses mit CHF 1.30 und schickst es per A-Post ab.
  7. Du bekommst nun Punkte für Deine DVD und gehst damit selbst auf Tauschtour.
  8. Hast Du einen Film Deiner Wahl gefunden, bestellst Du ihn und er wird Dir gratis per Post zugestellt.
  9. Nach dem Anschauen kannst Du ihn natürlich gleich wieder Freischalten zum Weitertauschen.
Wer keine Produkte anzubieten hat, kann natürlich auch Punkte online kaufen. 100 Punkte gibt’s für CHF 80.- und dazu gratis eine aktuelle DVD. Bezahlt werden kann bequem per Paypal, Kreditkarte oder Yellownet.

Community

Exsila ist mittlerweile eine grosse Community mit fast 14‘000 Mitgliedern die über 80‘000 Artikel anbieten. Die Mitglieder engagieren sich für neue Features oder lassen ihrer Kritik im Blog auch mal freien Lauf. Ständig wird diskutiert und neue Ideen werden vorgeschlagen.

Tauschinseln

Exsila bietet auch sogenannte Tauschinseln an bei denen man sich anmelden kann, z.B. wenn man aus dem gleichen Wohnort kommt wie der Anbieter. Innerhalb der Tauschinseln werden die Artikel nicht versandt, sondern an einem bestimmten Treffpunkt getauscht. Der Sinn dabei liegt auf der Hand: das Porto entfällt.

Angebot

Das Angebot ist wie bereits erwähnt sehr gross. Als frühes Mitglied habe ich zurzeit das Gefühl, dass Neuheiten etwas überteuert angeboten werden. Ältere Artikel sind dagegen zu duzenden mehrfach vorhanden und extrem günstig. Wer also einen alten Klassiker sucht kommt garantiert sehr günstig zum Zug. Bei jedem Artikel hat man zudem die Möglichkeit, diesen gleich per Link bei Amazon zu bestellen.

Vielen Exsilanern fehlt im Moment die Möglichkeit, Hörbücher zu tauschen. Ich hoffe auch das wird bald möglich sein.

Entrümpelung

Der neueste Clou ist nun die Entrümpelungsaktion. Wer seinen Keller schon voll hat mit allem Möglichen, aber keine Zeit und Geduld das alles bei Exsila anzubieten, kann eine Entrümpelungsaktion starten. Dabei helfen andere Exsilaner mit, alles bei Exsila hinein zu stellen und bekommen dafür etwas von den Punkten ab. Sicherlich für jeden „Sammler“ etwas, der sich von seinen Bergen an DVDs und Büchern trennen möchte.

Fazit

Die technisch sehr gut umgesetzte Plattform bietet eigentlich alles was der Tauschwillige sucht, zu guten Preisen an. Bei den Neuheiten ist ein Blick auf den aktuellen Ladenpreis aber sinnvoll.

Ich werde das Angebot weiter intensiv nutzen und hoffe, auch meine Ladenhüter bald mal los zu werden. Solange Exsila gratis bleibt, wird sich die Community sicherlich weiter grossem Zuwachs erfreuen können!

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